Mission Statement

„Vornehmlicher Zweck des GLS Alternative Investments - Mikrofinanzfonds ist die Förderung der Entwicklung sowie die Verbesserung der Lebensverhältnisse der Menschen unter der Einhaltung nachhaltigen Handelns. Dies erfolgt unter der Berücksichtigung der Anlage in zulässige Anlageinstrumente mit dem Ziel einer angemessenen Wertentwicklung.“

Finanzielle Inklusion – Wie wirkt sie?

Kreditnehmer in Entwicklungsländern benötigen Finanzdienstleistungen nicht nur zur Finanzierung von unternehmerischer Tätigkeit. Sie dienen auch

  • der Verbesserung der Wohnungssituation,
  • der Finanzierung von sozialen Verpflichtungen,
  • der Finanzierung der Aus-/Weiterbildung der Kinder,
  • der Finanzierung landwirtschaftlicher Güter (Eigennutzung und Verkauf),
  • der Refinanzierung aufgenommener Notkredite aus informellen Quellen (Ablösung der horrenden Zinsaufwände).

Das durchschnittliche Einkommen von Kleinstkreditnehmern steigt nicht unbedingt durch die Vergabe von Mikrokrediten. Aber sie können ihre Lebensumstände deutlich verbessern. Die Kredite sind teilweise zweckgebunden und werden eingesetzt, um z.B. Sanitäranlagen auszubauen, ein Dach zu reparieren oder für die Ausbildung der Kinder und die eigene Weiterbildung. Sie ebnen den Weg in die Selbstständigkeit oder ermöglichen die Aufnahme einer formellen Arbeit. Mittel- bis langfristig hat die Aus- und Weiterbildung der nächsten Generation wahrscheinlich die deutlichste armutsreduzierende Wirkung.

Außerdem kann sich ein Kreditnehmer über das Subsistenzniveau, also über die reine Sicherung des Lebensunterhalts hinaus, ein Kapitalpolster schaffen. Nicht sofort gebrauchtes Geld kann als Sparanlage bei Mikrofinanzinstituten sicher verwahrt werden.

Mit Mikrokrediten kann eine Einkommensglättung erreicht werden, die schwankende Einnahmen und kurzfristige Ausfälle auffängt. Langfristig sichere Einkommen sind häufig eine bisher unbekannte Situation. Erst durch diese neue Perspektive beginnen die Menschen vor Ort für ihre Zukunft zu planen und nutzen die Möglichkeit, etwas Geld für schwere Zeiten anzusparen oder für das Alter vorzusorgen.

Die Grundbedürfnisse von Menschen in Entwicklungsländern unterscheiden sich nicht zu sehr von den unseren. Finanzielle Inklusion ermöglicht diesen Menschen die Partizipation an für uns alltäglichen Wirtschaftskreisläufen. Mikrofinanz sollte daher nicht nur auf die reine Finanzierung von unternehmerischer Tätigkeit beschränkt werden, sondern Teil eines ganzheitlichen Entwicklungskonzeptes sein. Erst dann dient sie als Instrument zur Verwirklichung entwicklungspolitischer Ziele.

Warum in Mikrofinanz investieren?

Mikrofinanz ist für uns die Bereitstellung von Finanzdienstleistungen für Menschen, die sonst keinen Zugang zu klassischen Bankdienstleistungen haben und nicht nur beschränkt auf Mikrokredite an Kleinstkreditnehmer. Für uns gehören dazu finanzielle Basisdienstleistungen wie Kredite, Sparmöglichkeiten, Finanztransaktionen und Versicherungen.

Dieser Vorstellung von Mikrofinanz wollen wir mit dem GLS Alternative Investments - Mikrofinanzfonds Rechnung tragen. Treibende Kraft zur Umsetzung unseres Verständnisses von finanzieller Inklusion ist unser Bekenntnis zum Ursprung der eigenen Gesellschaftsform der GLS Bank als eingetragene Genossenschaft. Schließlich leisten die ersten Volksbanken und Raiffeisenbanken vor mehr als 150 Jahren einen entscheidenden Beitrag zur finanziellen Inklusion von kleinen Handwerkern und Kaufleuten sowie der ländlichen Bevölkerung im Deutschen Bund.

Durch die Investition in den Mikrofinanzfonds leisten Sie einen Beitrag zur finanziellen Inklusion vieler Menschen weltweit.

Neben der sozialen Rendite kann eine Investition in den Fonds eine positive monetäre Rendite erzielen. Die erreichbare Rendite des Mikrofinanzfonds beträgt 2-3% p.a. Jedoch ist auch bei Investitionen in den Mikrofinanzbereich der Zusammenhang zwischen Risiko und Rendite zu beachten.

Die Korrelation dieser Anlagen zu klassischen Kapitalmarkt-Angeboten ist grundsätzlich als gering anzusehen.